|
 |
english: Copy & Paste, the wacky Electro-Trash-Pop duo from Switzerland, beats the punk out of their synthesizer and enhances 80s-synth-pop with a good pinch of humour. Once members of a punk rock band, the wild pop-duo is today one of the most authentic elements of style and taste within the contemporary Bern music scene. They already proved this with their first release "Disco Romance". With the new EP "It's Ok If It's You" they made yet another rapid step forwards. Mainly handmade music and hefty tunes are on top of their list. Always with a nicely exhilarating voice; always with a good deal of oomph in the beats; yet accompanied by playful melodies that are hard to remove from your ear channel. Whatever Mischu (Copy) Loosli conjures up from his many gadgets delights ear and heart likewise. Their music inheres happiness and serenity and yet doesn't sound mundane. Ironic style-breaks are served in refreshing intervals in the form of disharmonies, wacky beats, sudden stops or trashy overworked melodies. In addition to this, there is Cheyenne (Paste) Mackay Loosli's somewhat wacky and sometimes mental singing that blends seamlessly into the synthetic soundscapes. deutsch: Copy & Paste, das verdrehte Electro-Trash-Pop Duo aus Bern, dass sich an Punkshows wohler fühlt als bei Dancefloor Events, veröffentlicht seine zweite Scheibe auf Everestrecords. Die EP "It's Ok If It's You" beinhaltet vier neue Tracks plus Remixes der Berner Dub Helden Filewile (Mouthwatering Records), des Minimal Newcomer Wildfang (Festmacher), von Playboy's Bend aus Belgien und von Beats On Demand (Gene Poole). Nach über 50 Auftritten während der letzten Konzertsaison in der Schweiz, Deutschland und Österreich sind die neuen Einflüsse unüberhörbar. Der Sound ist reifer, knackiger und aufwendiger produziert. Bei "My Boy", dem heimlichen Hit, gibt es ein Feature des Berner Rappers Gambit (Revolt Records) zu hören- eine spartenübergreifende Zusammenarbeit, welche mit den Remixes erfrischend fortgesetzt wird; groovender Dub, solide Breaks, verspielter 4 to the Floor und 8 Bit Trash runden die EP mit einer wohltuenden Mischung ab. |
Text vonwww.furiousclarity.de
COPY & PASTE: Das Electro-Trash-Pop-Duo ist eine von den guten, wichtigen Berner Bands, die live als auch auf CD gerne Fulminantes zustande bringen. Stellenweise haben die Songs einen sehr markanten, aufgekratzten Achtzigerjahre-Synthiepop-Einschlag. Alles passt super zusammen und hat Power. Die Sängerin trägt ihren Teil für die Ohrwurmqualitäten der Songs bei. Live verwandeln die Zwei inzwischen den gesamten Dachstock der Berner Reitschule zum Dancefloor. Und das heißt schon etwas. |
Text von www.suite101.de, Nico Müller
Saalschutz, Das Pferd und Copy & Paste sind drei Schweizer Elektroclash-Bands, die mit Trash und Chic Partystimmung verbreiten, weit jenseits von Techno. Die Schweiz ist ein zersiedeltes Land. Die Bevölkerungsdichte ist zwar hoch, aber selbst die grösste Stadt Zürich muss darum kämpfen, als Grossstadt zu gelten. Musik hat es deshalb prinzipiell schwierig, eine Szene zu finden. Umso erstaunlicher ist es, wenn sich plötzlich so etwas wie eine Schweizer Strömung herauszubilden beginnt. Im Elektropunk zum Beispiel. Hier drei Kurzporträts zu aktuellen Bands aus den grössten Deutschschweizer Städten Zürich, Basel und Bern, welche mit Synthesizern und wilder Live-Performance bereits Kultstatus erlangt haben.
Saalschutz: Partystimmung durch Elektropunk Saalschutz aus Zürich gibt es seit 2001. Sie haben bisher drei Alben veröffentlicht und zahlreiche Konzerte gespielt, vor allem im deutschsprachigen Raum. Es würde dieser Band nicht gerecht, sie an ihren Alben zu bewerten. Es geht ganz eindeutig um den Live-Auftritt. Denn wer fette Elektrobeats erwartet, hat sich geschnitten: Technisch wurde hier nicht lange geschnackt, sondern auf alles draufgehauen, ohne hinzusehen. Zuhause wirkt das dilettantisch, live kocht die Bude. Dasselbe gilt für den deutschen Gesang mit Schweizer Akzent: Fürs Studio wurde der nicht geschaffen, sondern fürs Mitschreien. Ähnlich funktionieren übrigens viele Lieder des Bonaparte-Zirkus, der notabene ebenfalls von einem Schweizer gegründet wurde. Alles in allem positioniert sich Saalschutz irgendwo zwischen CSS, den Goldenen Zitronen und Partyschlager. Und für die Freaks, die nebenbei auch auf makabre Filme stehen, gibts auf dem zweiten Album eine Ansage von Skandalregisseur Jörg Buttgereit als Schmankerl. Wer die Zürcher Wucht live in Deutschland erleben möchte, kann das vom 26. November bis zum 23. Dezember 2010 tun, denn da ist eine Tour geplant.
Das Pferd: Freakshow mit Synth und E-Drums Eine Band aus Basel hat ebenfalls Live-Kultstatus erlangt: Das Pferd. Das Duo besteht aus einem oft schrill verkleideten Synthschlagzeuger und einem Allrounder, der E-Pianos, Synths und Gitarren bedient. Beide rufen den meistens schweizerdeutschen Text. Wie Saalschutz überzeugt diese Band ausschliesslich live, da dafür um so mehr. Es ist erstaunlich, wie zwei sitzende Personen viele stehende Personen in Bewegung versetzem können. So funktionierts: Den epileptischen Polka-Groove immer mitten in die Fresse rein. Zugegeben: Auch diese Band hat wohl mit Elektro und Punk weniger zu tun als mit Partyschlager. Aber wem das nichts ausmacht, kann mit Das Pferd so richtig einen draufmachen. Am 5. November 2010 spielen Das Pferd im Cassiopeia in Berlin, danach folgen mehrere Auftritte in der Schweiz.
Copy & Paste: Elektro goes Trash Derweil klingt es auch in Bern nach Elektropunk: Die Band Copy & Paste besteht aus einer Sängerin und einem Elektroniker. Sie sind im Vergleich zu Saalschutz und Das Pferd ein ganzes Stück professioneller, was die Studioarbeit angeht. Bei allem Know-How ist aber auch ihr Sound sehr trashig. Vor allem die quietschenden und verzerrten Synths machen ein wichtiges Charakteristikum aus. Der englische Gesang erzählt skurrile Geschichten, während die Drums unbeirrt geradeaus marschieren. Die Aufmachung der Band hat Stil, es wird viel Wert auf Design gelegt. Das Duo dürfte sein ambitioniertes Freaksein aber etwas kompromissloser durchsetzen. So ist der Gesang manchmal zu verhalten, die Drums nicht fett genug, die Synths nicht schräg genug. Trotzdem wird bei Copy & Paste definitiv sehr viel richtig gemacht und ihre Lieder und Remixes sind hörenswert.
Text von http://www.music-scan.de, Dominik
COPY & PASTE liefern zugegeben ein starkes Kontrastprogramm zu meinen alltäglichen Rezensionsgewohnheiten, habe ich doch vornehmlich handgemachte und teils deftigere Klänge hoch oben auf dem Zettel stehen. Nun also trudelt "It's Ok If It's You" ein und kündigt sich bedrohlich als Electro-Trash-Pop Scheibe an. Zuerst einmal kann von Album oder EP nicht die Rede sein, denn im groben handelt es sich um vier Nummern inklusive je zwei Remixes zu zwei von ihnen. So kommen die neun auf "It's Ok If It's You" enthaltenen Tracks (inklusive Hidden Track) dennoch auf stolze 36 Minuten, die von "My Boy" eröffnet werden. Irgendwo an französischen House erinnernde Einlagen, die dennoch von minimalistischen Sounds übertönt werden. Direkt sticht der Gesang ins Auge bzw. Ohr, denn was man wohlwollend als auffällig und prägnant bezeichnen kann, würde anderswo sicherlich als nervig und monoton abgeklatscht. Der Titel-gebende 'It's Ok If It's You' tobt sich rein muskalisch bei Daft Punk aus, wird jedoch, wie schon der Vorgänger, in den Strophen von der gleichen Nervensäge am Mikro ge- und zerstört. Die folgenden zwei Stücke, 'Copy & Paste' und 'Alive' erinnern ob ihrer 8 Bit -Sounds mehr an bescheidene Commodore-Soundtracks als an wirkliche Dancehits und die Frage "Did You take too much of the wrong drugs?" aus 'Alive' gebe ich einfach einmal weiter an das Duo Cheyenne Mackay Loosli und Mischu Loosli aka COPY & PASTE. |
Text von Manuel Gnos kulturstattbern- Blog
Wer kopiert, muss auch einfügen
Copy&PasteDas Ehepaar Mackay/Loosli gehört als wildes Synthesizer-Pop-Duo Copy&Paste (und auch sonst) zu den stil- und geschmackssichersten Elementen der Berner Musikszene. Das haben die beiden mit dem letztjährigen Erstling «Disco Romance» bereits bewiesen. Nun machen sie mit der Vier-Lieder-EP «It's Ok If It's You» gleich noch einen zünftigen Schritt vorwärts.
Was Mischu Loosli (Copy) aus den vielen Gerätchen herausholt, erfreut Ohren und Herz gleichermassen. Allem wohnt eine Fröhlichkeit und Gelassenheit inne, und dennoch sind die Sounds nie banal: In erfrischenden Abständen folgen ironische Brüche in Form von Disharmonien, schrägen Beats, unerwarteten Stopps oder kitschig überzeichneten Schmachtmelodien.
Hinzu kommt der leicht verdrehte, auch mal etwas übergeschnappte Gesang von Cheyenne Mackay Loosli (Paste), der beim Mix zurecht etwas dünn gehalten wurde, damit er sich nahtlos in die synthetische Klangumwelt einfügt.
Von jedem der vier Songs von «It's Ok If It's You» gibt es auf der EP noch einen Remix. Dabei ist insbesondere das Kopierwerk von Filewile sehr gelungen: Die neu hinzugefügte Gitarre nach 1 Minute und 50 Sekunden von «My Boy» ist schlicht grandios!
Beide Alben sind bei Everest Records erschienen und sind ebenda oder im gut sortierten Plattenhandel erhältlich. Die nächsten Shows in der erweiterten Umgebung: Am 29. Mai im Aarauer Kiff und am 30. Mai am beschaulichen und grandiosen Pfingstfestival «Halt auf Verlangen» im Grünenwald bei Engelberg/OW. |
Text auf www.vitalweekly.com
COPY & PASTE - IT'S OK IF IT'S YOU (CD by Everest Records) The unVital music is a self-taught of genre that is isn't a genre. Its all that music that we feel is not part of the great and beautiful family of Vital Weekly - the world of experiment in whatever sense of music, idea etc. In the case of Copy & Paste, a border line case, its hardly unVital when the music is concerned, as this is surely great vital music. Its released by a label that also releases music that we digest well, but the electro-pop trash of Copy & Paste, a duo from Bern (Switzerland), is lively for sure, great dance floor music with a nice punky attitude (think Peaches). Four new pieces and four remixes of phat bass-line, rap-like female vocals, techno/electro rhythms, disco sounds. I must admit that, although probably nothing that the general audience of Vital would like (or probably wouldn't admit), I thought this was a rather enjoyable disc: you don't often see me dancing around at home. (FdW) |
Text von Romi www.trespass.ch
Copy & Paste zum Zweiten: Nach dem Erstling 2008 folgt nun, um bei der Logik zu bleiben, die Nummer Zwei. Diese klingt, nach über 50 Bühnenauftritten während der letzten Konzertsaison in der Schweiz, Deutschland und Österreich, wesentlich satter, durchdachter und dichter. Dem Electro-Trash-Pop-Duo Cheyene und Mischu Loosly scheint das Copyeren und Pasten nach wie vor Spass zu machen, was sich logischerweise auf die Klangpräsenz von "It's ok if it's you" niederschlägt. Die Kinder der 80er Jahre wissen irgendwie nicht so genau, wo sie hingehören, was sich aber nicht negativ auf die vier Titel und den entsprechenden Remixes niederschlägt. Rockeinflüsse sind genauso herauszuhören wie die Sounds aus den Elekto-80ern. Ein Remix des Songs "My Boy" mit dem Berner Rapper Gambit ist besonders hervorzuheben. Im gesamten ein wirklich gelungenes Teil, Electropopper kommen voll auf Ihre Rechnung, an verschiedenen Konzerten und Festivals werden Copy & Paste auch live zu sehen sein. Vielleicht sehen wir uns da mal. und sonst. viel Spass. |
Der Bund- Kulturtipp 6. November 2008
Aufgekratzt Copy & Paste Das Duo, das den Punk aus seinem Synthesizer klopft und den Achtzigerjahre-Synthie-Pop mit viel Humor anreichert, heisst Copy & Paste und kommt aus Bern. Cheyenne und Mischu Loosli waren einst als Rockband Robbies Millions tätig, nun singen sie von Bienen, die fleissig ihr Ziel verfolgen, oder von einem Gegenüber, das nach Erdbeersaft stinkt - immer mit schön aufgekratzter Stimme, immer mit viel Schwung in den Beats, und meist auch mit Melodien, die trotz aller rotziger Verspieltheit irgendwo im Innenohr hängen bleiben. (reg) |
Text von Von Manuel Gnos im KulturStattBern Blog vom 8. Mai 2008
Die Zukunft der Ehe
Da haben sich zwei gefunden, die besser nicht zusammen passen könnten: Mischu Loosli und Cheyenne Mackay Loosli. Zwei, über die in Artikeln der druckenden Gilde Sachen stehen wie: «umtriebiges Paar», «nicht ohne Selbstironie», «vermutet die Powerfrau» und «unbekümmerte Songs».
Ich möchte Ihnen diesbezüglich eine Frage stellen: Sie halten nichts von der Institution Ehe? Weil zu wenig Rock'n'Roll? Dann meiden Sie jeglichen Kontakt mit dieser Band namens Copy & Paste. Ihr Weltbild könnte ansonsten ins Wanken geraten.
«Disco Romance», der Erstling des Duos (erschienen bei Everestrecords), ist vor allem ein Elektro-Album. Doch die Punk-Attitüde dahinter schwingt in jedem Ton mit. Und die Anspielungen auf den schlechten Geschmack der 80er-Jahre sind allgegenwärtig.
All das ist nicht neu, aber in diesem Fall verdammt gut gemacht. Ich wünsche Ihnen viel Spass mit diesem Album - und verpassen Sie die Live-Auftritte der beiden nicht. |
Text auf trespass.ch geschrieben von Ko:L
Wie das rauskommt, wenn zwei eingefleischte Rocker plötzlich Knöpfchen und Regler finden und anfangen, Elektro zu machen? Im Fall von Copy & Paste darf die Antwort getrost "Gut!" lauten. Wie zuvor schon Hellvis oder Division Kent haben auch Mischu (Copy) und Cheyenne (Paste) die Liebe zur Elektronik nicht nur entdeckt, sondern auf ihrem Album "Disco Romance" auch hemmungslos ausgelebt. Und wer aufmerksam trespass.ch liest, weiss, mit wem die beiden in letzter Zeit musikalisch für Furore gesorgt haben: mit Robbies Millions - und damit mit ziemlich deftigem Rock. Trotz viel Elektronik ist dieser allerdings auch auf "Disco Romance" keineswegs verloren gegangen. Cheyennes ansonsten schon unvergleichliche Stimme gewinnt im Effekt-Schüttelbecher mächtig dazu und sorg für mächtig (Atmo)Sphäre auf dem Album. Derweil ist Mischu in der heimischen Stube darum besorgt, den richtigen Mix aus klebrigen 80er-Samples, punkig schnellen Beats und wilden Sounds von rund um den Globus zu einem energiegeladenen Paket zusammenzuschnüren. Und wenn sie singen "Music is in my heart, music is in my soul", klingt das - verpackt in einem Soundgewebe aus Kraftwerk, Sexpistols und A-ha - mehr als glaubwürdig. Da ist definitiv der Spass an der Freude die Basis von allem. Der Sound, den das Paar so kreiert, lässt kaum einen ruhig sitzen. Im einen oder anderen Indie-Schuppen dürften Copy & Paste in den kommenden Wochen spielend zum Floorfiller avancieren. |
Text von Ane Hebeisen am 16. Mai 2008
Prachtstück
Das schaffige Berner Label Everest Records hat sich bisher mehrheitlich als Heimat bruitistischer Spielarten der elektronischen Musik etabliert. Mit der Veröffentlichung des CD-Debüts des Berner Duos Copy Paste ist für Everest offenbar das Pop-Zeitalter angebrochen - und zwar mit einem fulminanten Paukenschlag. Copy Paste huldigt dem wilden Synthesizer-Pop der Achtzigerjahre - und zwar nicht etwa dem hüftlahmen Depeche-Mode-Disco-Pop, sondern der wilderen punkigen Abhandlung davon, wie sie von Bands wie Kas Product oder später von Exponenten der Electronic Body Music hochgehalten wurden. Angereichert wird diese Ästhetik mit Produktionskniffen aus dem Disco-Milieu, und «Disco Romance» heisst denn auch das schmucke und Spass bringende Tonerzeugnis des Ehepaars Mischu und Cheyenne Loosli. Drum-Computer, Synthesizer und eine leicht überdrehte Frauenstimme; das sind die Ingredienzen für ihre munter zwischen Anarchie und Pop schlenkernde Musik, in der sich trotz aller gradliniger Schnodderigkeit stets hübsche Songwriting-Ideen finden. Dieses Album ist ein funkelndes Prachtstück aufgekratzt-kratziger elektronischer Popmusik. |
Text von students.ch
Die Berner Copy & Paste alias Cheyenne (Paste) und Mischu (Copy) experimentieren seit Weihnachten 2006 zuhause in der eigenen Stube mit Elektrosounds. Eigentlich sind die Zwei von Copy & Paste ja eingefleischte Rocker. In der Vergangeheit haben die beiden nämlich noch zusammen mit Robbies Millions musikalisch für Furore und deftigen Rock gesorgt. Also mag sich so manch einer fragen, was dabei bloss rauskommen mag, wenn solche Zwei plötzlich anfangen Elektro zu machen. Doch keine Sorge, das Fazit der Schallexperiments heisst 'Eindeutig gut gelungen!'.
Gerade ist das Ergebnis des Rumtüftelns als ihre erste Platte namens Disco Romance erschienen. Copy & Paste haben mit ihrer Debutscheibe ein Album produziert, dass dick eins auf die Ohren gibt und ihre Liebe zum Elektro gnadenlos zelebriert. Hausgemachte Elektrobeats kombiniert mit poppigen Melodien und frechen Lyrics heisst das Rezept und zusammengerührt gibt das wunderbaren Dancefloorsound um jede Party zum kochen zu bringen.
Das Album bedient sich vor allem an viel Elektronik, aber auch der Rock ist auf der Disco Romance keineswegs verloren gegangen. Die Songs bestechen insbesondere durch Cheyennes auch ansonsten schon unvergleichliche Stimme. Wild gemixt mit Effekten gewinnt ihre Stimme aber neu nochmals um Einiges dazu. Gleichzeitig liegen Mischus Qualitäten klar darin die schrillen Samples von 80er Sound mit etwas Punk zu einem grossen Ganzen zu verschmelzen zu lassen.
Und so Singen sie Music is in my heart, music is in my soul und wir freuen uns wenn Copy & Paste demnächst zum absoluten zum Floorfiller avancieren. Live kann man Copy & Paste demnächst an diversen Orten hören. |
Text von roz music.ch
Auf dem Sofa von Copy & Paste wird nicht nur gekuschelt, sondern auch richtig gepoppt. Wenn das Berner Duo Cheyenne und Mischu in ihrem Wohnzimmer an Elektrosound rumbasteln, werden Erinnerungen an die 80er wach.
Der freakige Synthie-Pop von Copy & Paste ist bestimmt nicht jedermanns Sache. Der schräge weibliche Gesang, die schnellen Rockrhythmen und die 80er-Klänge auf "Disco Romance" sind zwar mächtig Disco, aber keinesfalls romantisch. Die flotten Zweieinhalbminüter sind mehr Punk als Elektro. Und doch ist der Soundtreppich rein synthetisch. Mit ihrem Debüt stehen die Berner recht quer in der Musiklandschaft. |
Text Mathias Menzel 78s.ch
Als ob Stereo Total einen Electro-Grundkurs bei Justice belegt hätten
Klauen oder selber backen? Copy & Paste aus Bern electropopen weltmännisch in den Frühling. "Sind die Beats selbst gemacht, oder ist alles nur copypaste" Dies sei die am meisten gestellte Frage nach Konzerten von Copy & Paste. Kein Wunder, der Bandname legt diese Schlussfolgerung ziemliche nahe. Dass dem nicht so ist, beweist ihre Biographie. Gegründet wurde das Electro-Pop Duo vor zwei Jahren in der heimischen Küche, von wo auch alle Songs herkommen. Von wegen Copypaste, viel eher schon "Bakepaste".
Den Song "The Bee" haben wir euch schon im Januar ans Herz gelegt. Nun ist das Debü-Album "Disco Romance" von Mischu und Cheyenne Mckay Loosli erschienen. Verdikt: Uneingeschränkte Kaufempfehlung von unserer Seite. Ihr Sound präsentiert sich als eine Mischung aus 80er-Disco und heute angesagtem Electro-French-House, zwischendurch klingt das dann auch so, als hätten Stereo Total einen Electro-Grundkurs bei Justice belegt. Der Spass bleibt also nicht auf der Strecke. |
|